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Ausserordentliche Lage
Dreamtime - erste Schritte auf dem Weg aus der Krise

Seit acht Monaten beherrscht die Pandemie die Welt.  Nach der ersten Welle im Frühjahr wurde in der Schweiz im Juni die ausserordentliche Lage aufgehoben. Ordentlich wurde es für Dreamtime Travel dadurch nicht. Als spezialisierter Fernreiseveranstalter ist die Situation für uns – diplomatisch formuliert - weiterhin ausserordentlich.

Zu Beginn hatten wir noch gehofft, dass sich die Lage im Laufe des Jahres normalisiert. Nachdem wir nun mitten in der zweiten Welle stecken, gehen wir davon aus, dass uns die Pandemie noch weit ins Jahr 2021 oder darüber hinausbegleitet.

Heute berichten wir, wie es uns geht, wie Dreamtime Travel die Krise meistert und warum ich als Inhaber trotz allem optimistisch in die Zukunft schaue.

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Ein ruhiger Sommer – mit neuen Ideen und Erfahrungen

 

Während sich das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in der Schweiz im Sommer wieder etwas erholte, blieb es bei uns ruhig. Praktisch alle unserer Reiseziele hielten ihre Grenzen geschlossen und es gab nur wenige Flugverbindungen. Viele bereits gebuchte Reisen mussten annulliert oder verschoben werden.

Trotzdem wurde uns nicht langweilig. Auch in den ruhigeren Monaten gab es bestehende Reservationen umzubuchen, Fragen zu klären und wo nötig Unterstützung zu leisten. Dank sorgfältiger Planung, hoher Flexibilität und moderner Technik waren und sind wir für unsere Kundinnen und Kunden stets zu den normalen Öffnungszeiten erreichbar. Auch in Zeiten der Krise wollen wir zuverlässig sein.

Besonders stolz bin ich auf das Dreamtime Team, welches sich in der Kurzarbeitszeit nützlich gemacht hat. Ob als Aushilfe in der Kinderkrippe, als Erntehelfer oder Wanderleiterin, Kassiererin im Gartencenter oder Haustierbetreuerin: Nicht einfach abwarten und rumsitzen, sondern etwas tun, war die Devise. Diese neuen Erfahrungen – nicht nur positive – werden allen in Erinnerungen bleiben und uns in der einen oder anderen Form reicher machen. Und weil jetzt alle an der Front anpacken müssen, weiss auch der Chef wieder, wie man Prospekte verschickt und wie viel Porto ein Brief kostet.

Auch Dreamtime hat sich bewegt. Eine echte Erfolgsgeschichte sind unsere Webinare. Seit Anfang August stellen wir jeden zweiten Mittwoch ein Traumziel in Form einer digitalen Livepräsentation vor. Wir nützen die technischen Möglichkeiten und bringen wunderbare Reiseziele mit grossartigen Bildern zu Ihnen nach Hause. Wir haben in diesen Wochen viel gelernt, optimieren unsere Präsentationen und lassen immer wieder neue Ideen einfliessen. Unsere Webinare erfreuen sich immer mehr Teilnehmer und machen auch uns grossen Spass. Wir erhalten sehr viele positive Rückmeldungen. Ohne Zweifel werden wir dieses Format auch in der Zeit nach der Pandemie nützen.

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Der Herbst – erste Anzeichen der Normalität

Während in der Schweiz langsam der Herbst und damit die zweite Welle anrollte, ging es in der südlichen Hemisphäre dem Frühling entgegen und die Situation entspannte sich. Bei uns fielen die Blätter, in unseren Traumzielen die Fallzahlen.

In den letzten Wochen haben immer mehr Länder die Grenzen geöffnet und Gäste sind herzlich willkommen. In der Zwischenzeit ist das südliche und östliche Afrika aber auch Lateinamerika fast komplett offen. Einzig, um nach Ozeanien zu reisen, müssen wir uns noch etwas gedulden.

Mit den ersten Grenzöffnungen hat es auch das Dreamteam in die weite Welt gezogen. «Erfahrung sammeln» oder «Studienreise» hat es offiziell geheissen – aber eigentlich wollten wir einfach machen, auf was wir lange verzichten mussten: reisen, erleben, entdecken und geniessen. Schon fast als Pionierreise kann die Tour von Andrea und Patric nach Tanzania im Juni bezeichnet werden. Kurz nach der Grenzöffnung sind die beiden aufgebrochen, um das Land praktisch als erste Touristen nach dem Lockdown zu besuchen. In der Zwischenzeit war das Dreamtime Team in Uganda, Ruanda, ein weiteres Mal in Tanzania, in Costa Rica und schon bald auch in Namibia.

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Kundinnen und Kunden sind unterwegs!

 

Neue Buchungen sind noch selten – aber Woche für Woche steigt das Interesse. Jede neue Buchung wird im Team bejubelt. Jede Anfrage und Buchung ist ein kleiner Schritt zurück in die Normalität.

Reisen zu organisieren ist im Moment ein «Chrampf». Vieles muss doppelt und dreifach abgeklärt werden, Situationen verändern sich schnell, Bedingungen werden angepasst und auch das BAG in Bern macht uns das Leben nicht einfach. Aber wer, wenn nicht ein Spezialist wie Dreamtime kann auch unter erschwerten Bedingungen unvergessliche Reisen planen?

In der Zwischenzeit sind einige Kundinnen und Kunden auch schon gereist. Ob nach Tanzania, Kenya, Namibia, die Seychellen oder Costa Rica – aus allen Zielen erreichen uns sehr positive, emotionale und begeistere Rückmeldungen. Reisen ist im Moment etwas Besonderes – vielleicht auch ein kleines Abenteuer. Alles ist etwas aufwändiger und komplizierter.  Belohnt wird man mit wunderbaren Erlebnissen, unberührten Nationalparks und Stränden. Sie erleben die Serengeti wie zu den Zeiten Grzimeks, die Dünen im Sossusvlei sind menschenleer und die Anse Source D’Argent auf La Digue haben Sie fast für sich allein. Nicht zu vergessen, die Begegnungen mit glücklichen Menschen in den Reisezielen. Reisen heisst für uns, das Leben geniessen. Für viele Menschen in den Zielgebieten hingegen ist Tourismus der einzige Weg, den Lebensunterhalt zu verdienen.

 

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Wie geht es Dreamtime wirtschaftlich?

 

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Auch nach acht Monaten Krise ist unser Unternehmen stabil und liquide. Darauf sind wir stolz. Die Situation ist anspruchsvoll und eine grosse Herausforderung. Dank unseres umsichtigen Wirtschaftens in den letzten Jahren, verfügen wir über eine ausserordentlich robuste Bilanz.. Ohne Zweifel werden wir dieses Jahr einen Verlust schreiben – den ersten seit Gründung der Dreamtime Travel AG vor 23 Jahren. Mit unseren Reserven können wir den Verlust absorbieren und mit Ruhe und Gelassenheit in die Zukunft schauen – selbst im Wissen, dass wir wohl erst im Jahr 2022 wieder in Richtung Normalität zurückkehren werden.


Das Dreamtime Team - «he wake eke noa – we are in this together»

 

«Wir werden die Krise mit dem ganzen Dreamteam durchstehen und auf Personalabbau verzichten». Was zu Beginn der Pandemie galt, gilt auch heute. Bei Dreamtime Travel arbeiten überaus engagierte, langjährige und sehr kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.  Sowohl aus unternehmerischer Verantwortung als auch im Wissen, dass Erfahrung und Expertise in Zukunft noch wichtiger sein werden, unternehme ich das Menschenmögliche, um die Arbeitsplätze zu erhalten.

Im Moment unterstützt uns der Staat in verschiedenen Formen. Besonders dankbar sind wir für das Instrument der Kurzarbeit. Diese erlaubt uns, die schwierige Phase zu überbrücken und die Mitarbeitenden und die Arbeitsplätze zu schützen.

 

Impressionen von unserem Teamausflug ins Emmental. Zum Bericht

 

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Der Pfad in die Zukunft

 

Ja, die Zeit ist schwierig, manchmal emotional und belastend. Aber der Nebel lichtet sich und wir sehen langsam einen klaren und positiven Pfad. Die schrittweise Öffnung der Grenzen, die motivierenden Rückmeldungen von Kunden unterwegs aber auch die positiven Nachrichten rund um die Entwicklung einer Impfung weisen uns den Weg. Auch wenn wir noch viel Ausdauer brauchen und die eine oder andere Hürde nehmen müssen – wir glauben, dass sich die Situation im Laufe des nächsten Jahres langsam zum Guten wendet. Wir sehen die Chancen und werden diese packen.

Reisen wird in Zukunft anspruchsvoller und komplizierter. Die Reisevorbereitung, Planung, Beratung und persönliche Betreuung vor und während der Reise wird noch wichtiger – das ist unsere Kernkompetenz.

Wenn es wieder richtig losgeht, werden wir bereit sein - mit der richtigen Einstellung, einem sehr erfahrenen Team und ganz viel Know-how. Besser und stärker als zuvor!

 

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Dominic Eckert & das Dreamtime Dreamteam